In Hamburg campieren viele Obdachlose auch in diesem Winter bei Temperaturen unter null Grad auf Straßen oder in Zelten unter Brücken. Was sie eint, ist die Hoffnung auf einen milden Winter. Darauf ist natürlich kein Verlass. Dafür aber auf den DRK-Kältebus aus Hamburg-Wandsbek: Zweimal pro Woche fahren DRK-Helfer wie Monika Kelting vorn dort aus mit dem Bus die bekannten Treffpunkte an. „Früher kamen 30 Leute, nun sind es im Winter bis zu 80. Und sie werden immer jünger“, stellt die Ehrenamtliche fest. Wie immer wird sie schon sehnlichst erwartet. Denn sie hat allerlei Hilfsmittel an Bord, welche die kalte Jahreszeit etwas erträglicher machen – neben Schlafsäcken und Isomatten verteilt sie auch warme Kleidung und dicke Socken an die Hilfebedürftigen. Monika Kelting setzt sich seit sieben Jahren für Arme und Obdachlose ein. Sie kennt die Menschen und ihre Geschichten. Daher wechselt sie stets ein paar herzliche Worte bei einem heißen Getränk und belegten Brötchen, die sie vorbereitet hat. Das wärmt von innen, gibt Kraft für die Nacht.
Quelle: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/existenzsichernde-hilfe/winterhilfe-herzenswaerme-gegen-eiseskaelte/





